Geist allein macht auch nicht glücklich

An manchen Tagen könnte ich auf den Körper gut verzichten. Da würde der Geist mir völlig reichen. Dann lege ich es ab, das lästige Fleisch. Habe genügend Wolle im Kopf, damit ich mir was zusammenspinnen kann, um mir was Schönes daraus zu stricken. In dem ich mich ausruhe dann. Muss nur aufpassen dass ich mich nicht verirr, die Fäden sich nicht verknoten, die Gedanken nicht zerfransen … ich mich verlier.
Manchmal muss ich ihn eben doch wieder neu füttern, den hungrigen Geist. Da käme mir mein Körper wieder sehr gelegen.

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